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Als vielen Skifahrern die Hektik auf den Pisten zu laut wurde, stiegen sie um auf Skitouren. Als auch die Skitouren kein Geheimtipp mehr waren und die Ausübung der Sportart hohes technisches Können, ein Übermaß an Kondition sowie hohes Risiko erforderte, besannen sich die Menschen zurück ins vorletzte Jahrhundert, als man in Alpendörfern mit großflächigen Schuhen von einem Hof zum anderen im Tiefschnee dahinstapfte.
Aus diesem Besinnen entstand in den letzten Jahren eine neue Sportart, das Schneeschuhwandern. Und endlich sind alle glücklich, guten Grundes glücklich:
1. Reinste Natur einatmen, Gelassenheit ausatmen:
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Behutsam stapft man in einsamen dichtverschneiten Nadelwäldern und zuckerbedeckten Hochalmen dahin, das Ziel sind Gipfel, und zwar Gipfel der Gelassenheit und inneren Freiheit durch das tiefe Erleben der Winteridylle und das unbewusste Empfinden der Grundwerte des Lebens. Hektik wird spätestens am Start abgegeben, nach den ersten Schritten kehrt Stille und Ruhe ein.
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2. Wer wandern kann, kann auch Schneeschuhwandern.
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Die Sportart erfordert keine herausragenden Fähigkeiten, auch das Risiko ist dem des Wanderns gleichzusetzen.
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3. Kein Wettbewerb, nur der der eigenen Glücksgefühle.
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Es geht nicht darum, wer schneller steigt oder besser abfährt, beim Schneeschuhwandern sind alle gleich gut.
Und die Urangst des Menschen, unterlegen oder schlechter zu sein, ist wie vom Winde verweht und weicht Gefühlen der Freundschaft und der Gelassenheit.
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4. Aus mit rüsten
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Beim Schneeschuhwandern tritt man mit wasserfesten Berg- oder Wanderschuhen in die großflächigen Schneeschuhe hinein, nimmt die Wanderstöcke in die Hand und los geht’s. Atmungsaktive Kleidung und Schuhe sind förderlich, schränken aber das Naturerlebnis nicht ein.
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